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Im Jahr 2002 war der Große Mobil 1 Preis von
Deutschland für alle Formel 1 Piloten eine Art 'Jungfernfahrt': Der Umbau
der Rennstrecke wurde rechtzeitig zum Rennen abgeschlossen. Die langen
Waldgeraden wurden zu Gunsten eines zuschauerfreundlichen Kurses gekappt,
wodurch die Streckenlänge von vorher 6,825 Kilometern auf 4,489 Kilometer
verkürzt wurde. Dadurch erhöhte sich die zu fahrende Rundenzahl von
45 auf 68 Runden. Demgegenüber fast unverändert blieb die
Streckenführung der Start-Ziel-Gerade und im Motodrom.
Der Charakter des Hockenheimrings als
Hochgeschwindigkeitskurs bleibt trotz aller Änderungen und einer
Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 200 km/h erhalten. Auf der 775 Meter
langen Linkskurve (Parabolika) sowie einer anschließenden Geraden von 197
Metern Länge können Geschwindigkeiten von über 310 km/h erreicht
werden.
Höchstgeschwindigkeit bedeutet gleichzeitig maximale
Drehzahlen. Dem Schmierstoff kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu, denn
der Motor im McLaren Mercedes 'Silberpfeil' verlangt unter allen
Einsatzbedingungen perfekte Schmierung.
McLaren Mercedes vertraut nicht nur auf die
vollsynthetischen Mobil Schmierstoffe, die selbst diesen extremen Anforderungen
gerecht werden, sondern auch auf alle Mobil Betriebsstoffe. Mit jedem
Fortschritt des Motors wachsen auch die Erwartungen an die Mobil 1
Technologie.
Wussten Sie eigentlich, dass...
- ...die Rennstrecke in Hockenheim in Form eines
Dreieckskurses als 'Motorsportrenn- und Teststrecke' am 29. Mai 1932
eröffnet worden ist?
- ...der Kurs 1938 zu einem Ovalkurs umgebaut und
in 'Kurpfalzring' umbenannt wurde?
- ...in Hockenheim erstmals 1970 ein Grand Prix von
Deutschland ausgetragen wurde? Traditionell gastierte die Veranstaltung auf dem
Nürburgring, doch als der Eifelkurs 1970 modernisiert wurde, diente die
Strecke in Baden als Austragungsort.
- ...Jochen Rindt, dem ersten Formel 1-Sieger in
Hockenheim, 1970 nur 0,315 km/h auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 200
km/h fehlten?
- ...der Hockenheimring wegen des Autobahnbaus in
den 60er-Jahren von John Hugenholtz drastisch umkonstruiert werden musste? Der
heutige Start-Ziel-Bereich und die gegenüberliegenden Tribüne grenzen
an die Autobahn. Dadurch hat sich die Streckenlänge von einst 7,69 auf
dann 6,76 Kilometer verkürzt.
- ...1970 die beiden Schikanen auf den langen
Geraden erbaut wurden? Nach dem tödlichen Testunfall von Patrick Depailler
kam 1980 außerdem die Schikane in der Ostkurve hinzu.
- ...Michael Schumacher 1995 der erste Deutsche
gewesen ist, der den Großen Mobil 1 Preis von Deutschland gewonnen hat?
Noch nie zuvor hatte ein deutscher Fahrer nach dem Krieg beim Heim-Grand Prix
triumphiert. 1970 gewann Jochen Rindt den Grand Prix von Deutschland, doch der
Lotus-Pilot verfügte über einen österreichischen Pass.
- ...der Hockenheimring über eine Distanz von
6,823 Kilometer auf fast gleichbleibendem geographischem Niveau verläuft?
Der tiefste Streckenpunkt im Motodrom beträgt 99,4 Meter über dem
Meeresspiegel, der höchste liegt mit 103,5 Metern in der Ostkurve.
- ...der Vorsprung der Sieger auf dem
Hockenheimring bei den bisherigen Formel 1-Rennen extrem variiert hat? Der
bisher geringste Abstand trennte 1998 die beiden McLaren Piloten - Mika
Häkkinen überquerte die Ziellinie 0,427 Sekunden vor David Coulthard.
Der größte Vorsprung gelang 1987 Nelson Piquet. Der Brasilianer war
1.39,591 Minuten vor Stefan Johansson im Ziel und hätte den Schweden damit
fast überrundet.
- ...Mobil sich seit 1987 als Partner zum deutschen
Grand Prix bekennt? Seither heißt das Rennen 'Großer Mobil 1 Preis
von Deutschland' und eine überdimensionale Mobil 1 Dose steht über
der Einfahrt zur Boxengasse.
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| Rennstrecke Hockenheimring |
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